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SUMMARY:Salon Grindelwald - SKI MACHT SPIELE
DESCRIPTION:8. März\, Weltfrauentag – passend\, finde ich\, um einige Passagen aus meinem\, vor einem Jahr erschienen Essay laut zu lesen. Wir müssen darüber reden: was sich bewegt hat; was unklar ist; über Machtmissbrauch [im Sport]. Ich lade herzlich ein\, SKI MACHT SPIELE im Dialog zu hinterfragen und gemeinsam neue Spuren zu finden. \n[av_one_third first][av_font_icon icon=’ue863′ font=’entypo-fontello‘ style=“ caption=“ link=“ linktarget=“ size=’15px‘ position=’left‘ color=’#848922′ admin_preview_bg=“][/av_font_icon]8. März 2019 – 20:00[/av_one_third] \n[av_one_third][av_font_icon icon=’ue841′ font=’entypo-fontello‘ style=“ caption=“ link=“ linktarget=“ size=’15px‘ position=’left‘ color=’#848922′ admin_preview_bg=“][/av_font_icon]Das Billini[/av_one_third] \n[av_one_third][av_font_icon icon=’ue827′ font=’entypo-fontello‘ style=“ caption=“ link=“ linktarget=“ size=’15px‘ position=’left‘ color=’#848922′ admin_preview_bg=“][/av_font_icon]Eintritt frei[/av_one_third] \n  \nDie Schneeflocke\nEs war im November 2017. Die erste Schneeflocke lag in der Luft. Und plötzlich begann ich laut darüber reden. \nEr war ein Skifabrikant. Ein unappetitlicher alter Mann. Er bat mich zu sich\, setzte mich auf seine Knie und berührte mich\, wie es nicht hätte sein sollen. Er sagte\, ich sei gut und intelligent. Er sagte\, es bräuchte Leute wie mich in seinem Team. Ich stand auf und ging. \nWenige Monate später war ich unter meinem Mädchennamen Nicola Spieß österreichische Meisterin im Abfahrtslauf. Im April 1975 hatte ich das Rennen in Altenmarkt-Zauchensee gewonnen. Mit der Startnummer 23\, vor Brigitte Totschnig und Wiltrud Drexel. Das war schon eine ziemliche Überraschung. Journalisten nannten mich Niki. Und ich war 16 Jahre alt.\n20. November 2017\, 06:00 – Der Standard \nImpuls & Motiv\nEs war im Mai 2017\, als mich ein Fall von schwerem sexualisierten Machtmissbrauch an Kindern\, durch einen 6o-jährigen Volleyballtrainer\, zum Nachdenken veranlasste. Meine Überlegung anhand meiner eigenen Erlebnisse im Umfeld des populären Skisports erhöhtes Bewusstsein für eine Problematik zu schaffen\, schien mir einen Versuch Wert. Trotz meiner großen Ungeduld habe ich den Winterbeginn abgewartet und lag richtig. \nSchneeball & Lawine\nIch wollte dem Sportsystem einen Schneeball in den Nacken werfen; da habe ich wohl eine empfindliche Stelle getroffen. Die nationale Skikanone feuerte zurück und löste damit eine Grundlawine aus. Vier Monate später\, die Wettkämpfe fahren gerade dem saisonalen Ziel entgegen\, hat sich nicht nur auf Weltcup- und Olympiahängen viel getan. Es hat sich auch ein öffentlicher Diskurs ergeben\, der nach wie vor polarisiert. \nSchuld & Unschuld\nEs wird viel von Schuld gesprochen\, von Tätern und Opfern und umgekehrt. Namen sollen öffentlich gemacht werden oder in Frieden ruhen gelassen\, je nachdem wie sich die eigene Betroffenheit mit Menschen und Fällen identifiziert. Mir gefällt in diesem Zusammenhang Desmond Tutus Idee einer Wahrheits- und Versöhnungskommission. Sie gilt weltweit als Erfolgsmodell\, um die Bevölkerung nach Bürgerkriegen wieder zu vereinen. \nWahrheit & Versöhnung\nSie könnte auch den kalten Bürgerkrieg mit seinen #MeToo & #NotMe Fronten in den Medien beenden. Wir könnten lernen und nicht ständig Vergeltung fordern\, bevor wir verstehen. Den wichtigsten Zusammenhang habe ich schon vor langer Zeit herausgefunden. \nAls ich Antworten auf persönliche Fragen im System finden konnte\, ging es mir besser. Leute\, die einem absprechen wollen\, von Machtmissbrauch betroffen zu sein\, sind immer selbst von Machtmissbrauch betroffen – entweder als Täter\, Opfer oder Zeugen. \n#WeTogether\nWenn wir die Möglichkeit des Verstehens erst einmal in Betracht ziehen\, dann wird uns klar\, dass es nicht darum geht Täter ungeschoren davon kommen zu lassen. Im Gegenteil: Betroffene werden gestärkt und gewinnen ihre Würde wieder. \nWir alle gemeinsam #WeTogether – gegen den Missbrauch von Macht. Das wär doch was\, oder?
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LOCATION:Bei Andreas im „Billini“\, Porzellangasse 62\, Wien\, 1090\, Österreich
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SUMMARY:Umgang mit Machtmissbrauch im Sportland OOe
DESCRIPTION:Nach dem Outing einer ehemaligen Langläuferin\, die angab in den 1990er-Jahren von ihrem oberösterreichischen Trainer missbraucht worden zu sein\, machte eine weitere Betroffene sexueller Gewalt dieses Mannes ihre Erfahrungen öffentlich. Weitere Betroffene haben sich bei #WeTogether gemeldet. Beim Pressegespräch am 28. März im Presseclub in Linz geht es um den Umgang mit Machtmissbrauch im Sportland OOe. \n„Keinerlei Toleranz“: Sportlandesrat schaltet Polizei und Bundesheer ein OÖN\, 11. März 2019 – 14:45 Uhr \nHilfe für betroffene SkiathletInnen aus Oberösterreich #WeTogether\, 11. März 2019 \nAuf Einladung von LAbg. Mag. Michael Lindner\, Sportsprecher der SPÖ OÖ\, stehe ich für Fragen von Pressevertreter*innen gerne zur Verfügung: \nDonnerstag\, 28.03.2019\, 12:30 Uhr\nOÖ. Presseclub\, Gewölbesaal\, 1. Stock\nLinz\, Landstraße 31 \nErmittlungen eingeleitet\nDie öffentlichen Äußerungen der beiden ehemaligen Langläuferinnen riefen auch die Polizei auf den Plan. „Wir haben die Ermittlungen aufgenommen“\, sagt Landespolizeichef Andreas Pilsl gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten. Sport-Landesrat Markus Achleitner schrieb in einer Aussendung: „Es ist bereits eine Sachverhaltsdarstellung an die Polizeibehörden in Oberösterreich ergangen\, damit diese Ermittlungen aufnehmen. Ebenso ergeht das Ersuchen an das Bundesheer diese Vorwürfe dienstrechtlich zu prüfen.“ Der beschuldigte Trainer ist im Heeresleistungssportzentrum Linz tätig\, zur Zeit ist er an eine andere Stelle versetzt. \nAnlaufstelle\nIm Olympiazentrum Linz stehen mit Mag. Stefan Aigner – Sportpsychologe\, klinischer und Gesundheits-Psychologe – sowie Mag. Valerie Teufl – Sportkoordinatorin\, Verein Talentezentrum\, österreichische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin – ab sofort zwei fixe Ansprechpersonen für alle Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen und Trainer zur Verfügung. \nUmgang mit Machtmissbrauch – Darüber müssen wir reden\nNaturgemäß haben Betroffene Bedenken\, sich an Ansprechpartner innerhalb von [Sport]-Organisationen zu wenden\, für die Beschuldigte tätig sind/waren. Experten sind sich einig\, dass vieles getan werden kann und muss. Es geht um Hilfe für Betroffene und um Prävention. Partei & sportpolitische Aspekte müssen dabei im Hintergrund bleiben. \nKonkrete Ansätze\nSTUDIE(N) \nSafe Sport Sporthochschule Köln \n\nEtwa ein Drittel der Befragten hat schon einmal eine Form von sexualisierter Gewalt im Sport erlebt.\nEine/r von neun Befragten hat schwere und/oder länger andauernde sexualisierte Gewalt im Sport erfahren.\nDie Mehrheit der Betroffenen sind bei der ersten Gewalterfahrung jünger als 18 Jahre.\n\nZiel des Projekts Safe Sport ist die Schliessung von Forschungslücken und die Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport. \nSafe Sport \n \nStatus Quo Österreich \nEine umfassende Studie für Österreich ist seitens des Sportministeriums zugesagt\, auch deren Finanzierung. Organisatorische und administrative Details werden in den nächsten Wochen geklärt. Darüber hinaus gibt es auch eine allgemeinere Studie europaweit\, in die Österreich involviert sein wird. Der Arbeitskreis von 100% Sport ist sehr bemüht\, zeitnahe & effektive Lösungen zu ermöglichen. \nCLEARINGSTELLE \nEine übergeordnete Clearingstelle für Betroffene von Machtmissbrauch im Sport – sexuelle Übergriffe\, psychische & physische Gewalt – hat oberste Priorität. Im Rahmen dieser Clearingstelle ist eine professionelle Betroffenen-Meldestelle ein Punkt\, der von den Arbeitskreisen 100% Sport bereits konkret erarbeitet wurde. Die Umsetzung sollte sobald als möglich realisiert werden. \nKOMMISSION \nEine unabhängige Expertenkommission zur expliziten Klärung der aktuellen Meldungen in Oberösterreich halten Experten für sinnvoll und wichtig. Um effektiv arbeiten zu können muss abgeklärt werden\, welche Ziele durch die Untersuchungen erreicht werden sollen. Erste Anhaltspunkte für Expertenbesetzung\, Umfang\, Themen und Arbeitsweise können aus den Erfahrungen der Kommission des Landes Tirols gewonnen werden. 100% Sport ist auch hier ein sehr gut geeigneter Ansprech- & Kooperationspartner. \nVOICES FOR TRUTH & DIGNITY \nBereits im Frühling 2018 wurde der erste Abschnitt des EU-Erasmus Projekt VOICE abgeschlossen\, das von sexueller Gewalt betroffenen Athlet*innen eine Plattform gab\, sich mit Experten und vor allem auch untereinander auszutauschen. Eine Haupt-Motivation der „Sister & Brother Survivors“ liegt in der Prävention. Jungen Athlet*innen soll Mut gemacht werden\, über „Dinge“ zu reden\, die ihnen Unbehagen bereiten\, bevor es zu Übergriffen kommt. \nDie EU-weite Vernetzung von kräftigen Stimmen\, ist für mich im Rahmen meiner Tätigkeit für #WeTogether ein wichtiges Anliegen. Der Austausch von Betroffenen ein sehr wichtiger Aspekt.
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